Vollkornbrot mit Backferment

Es ist wieder soweit. Zorra hat zum Bread Baking Day aufgerufen. Nachdem ich aus technischen Gründen mein Brot am „World Bread Baking Day“ nicht posten konnte, nutze ich die Gelegenheit und poste es diesmal.

Seit über 20 Jahren backe ich dieses Brot. Ich weiß, als Türkin muss man doch Pide und Weißbrot lieben. Tue ich auch, besonders im Sommer zum Picknick mit Feta-Käse, Oliven, Schafsjoghurt und Melone. Aber mein täglich Brot ist aus vollem Korn.

Den Teig setze ich mit Backferment an. Das Sekowa Backferment wird auf der Grundlage von Honig und den im Honig vorhandenen Nektarhefen und Fermenten unter Zugabe von Weizen und Mais aus „spontaner Gärung“ hergestellt. Für das Backen mit Backferment brauche ich keine weiteren Backtriebmittel. Sekowa Backferment ist in allen gut sortierten Bioläden oder Reformhäusern erhältlich. Die großen Bio-Supermärkte haben es meistens vorrätig, in den kleinen Läden muss ich es häufig bestellen. Nach meiner Meinung schmeckt das Brot mit Backferment milder als ein Sauerteigbrot. Sie können den Vorteig mit Roggenvollkornmehl oder Weizenvollkornmehl ansetzen. Mit Weizenmehl schmeckt das Brot noch milder.

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Eigentlich mache ich einen Grundansatz wie in der Sekowa Verpackung beschrieben und bewahre ihn in einem Einweckglas im Kühlschrank auf. Der so zubereitete Grundansatz hält sich ein paar Monate und reicht für viele Brote. Der Einfachheit wegen habe ich das heutige Rezept für Euch gebacken, damit Ihr das Brot erst einmal ausprobieren könnt, bevor Ihr ein großes Glas mit Grundansatz in den Kühlschrank stellt. Ich habe den ersten Vorteig mit Roggenvollkornmehl, Backferment, Honig und lauwarmem Wasser angesetzt. Nach 24 Stunden habe ich noch einmal Roggenvollkornmehl und lauwarmes Wasser eingerührt und den Teig noch einmal zugedeckt 12 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen, bis er schöne Blässchen wirft. Dabei läuft er schon fast aus meiner Schüssel heraus, weil es so „blubbert“. Seht selbst:

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Ich backe meistens zwei Brote auf einmal in langen rechteckigen Brotbackformen.

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An Brotbacktagen gibt es bei uns ein üppiges Vesper (Abendbrot) zum Genießen. Das übrige Brot schneide ich in Scheiben und friere diese ein. So kann ich schnell ein paar Scheiben im Toaster auftauen und kurz toasten, dann schmeckt das Brot fast wie frisch aus dem Backofen. Das Brot ist schön feinporig und mild im Geschmack. Guten Appetit! Afiyet olsun!

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2 Kommentare

  1. Sehr gut schaut dein Brot aus, und das Ferment liest sich auch interessant. Wobei ich ja inzwischen meinen Sauerteig gut im Griff habe…

  2. Schaut köstlich aus. Schön, dass du es zum BBD #62 geschafft hast. Danke fürs Mitmachen.

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